Themenspecial: Der Hiobsweg
"Und seine Söhne gingen hin und machten ein Festmahl, ein jeder in seinem Haus an seinem Tag, und sie sandten hin und luden ihre drei Schwestern ein, mit ihnen zu essen und zu trinken."

"Und seine Söhne gingen hin und machten ein Festmahl, ein jeder in seinem Haus an seinem Tag, und sie sandten hin und luden ihre drei Schwestern ein, mit ihnen zu essen und zu trinken."

Viele Menschen erfahren ihr Leben wie einen Weg mit Höhen, Tiefen und Umwegen. Auch Hiob erlebte Schönes und Schwieriges, große Freude und tiefes Leid. Sie können Hiobs Lebensweg mit gehen, seinen Erfahrungen und Erlebnissen begegnen - ein Weg, dessen Ende am Anfang nicht absehbar ist. Bilder von Menschen unserer Zeit, mit verschiedener Herkunft und aus unterschiedlichen Altersstufen illustrieren Hiobs Erfahrungen, die in Bibelzitaten erzählt werden. Bilder aus unserem Alltag bauen die Brücke von Hiobs Sorgen und Freuden zu unserem Leben. So können Sie auf Hiobs Weg auch Stationen des eigenen Lebens begegnen.

"Es war ein Mann im Lande Uz, der hieß Hiob. Der war fromm und gottesfürchtig und mied das Böse. Und er zeugte sieben Söhne und drei Töchter, und er besaß siebentausend Schafe, dreitausend Kamele, fünfhundert Joch Rinder und fünfhundert Eselinnen und sehr viel Gesinde, und er war reicher als alle, die im Osten wohnten."

"Und seine Söhne gingen hin und machten ein Festmahl, ein jeder in seinem Haus an seinem Tag, und sie sandten hin und luden ihre drei Schwestern ein, mit ihnen zu essen und zu trinken."

"Und siehe, da kam ein großer Wind von der Wüste her und stieß an die vier Ecken des Hauses. Feuer Gottes fiel vom Himmel und traf Schafe und Knechte und verzehrte sie."

"Hiob wurde geschlagen mit bösen Geschwüren von der Fußsohle an bis zu seinem Scheitel, und er nahm eine Scherbe und schabte sich und saß in der Asche."

"Hiob sprach: Wenn ich früher ausging zum Tor der Stadt und meinen Platz auf dem Markt einnahm, dann sahen mich die Jungen und verbargen sich scheu, die Oberen hörten auf zu reden und legten ihre Hand auf ihren Mund, die Fürsten hielten ihre Stimme zurück, und ihre Zunge klebte an ihrem Gaumen."

"Jetzt bin ich ihr Spottlied geworden und muss ihnen zum Gerede dienen. Man hat mich in den Dreck geworfen, dass ich gleich bin dem Staub und der Asche. Sie verabscheuen mich und halten sich ferne von mir und scheuen sich nicht, vor meinem Angesicht auszuspeien."

"Ein Baum hat Hoffnung, auch wenn er abgehauen ist; er kann wieder ausschlagen und seine Schößlinge bleiben nicht aus. Kommt ein Mensch um - wo ist er?"

"Ich erkenne, Gott, dass du alles vermagst, und nichts, was du dir vorgenommen hast, ist dir zu schwer."

"Ich weiß, dass mein Erlöser lebt, und als der Letzte wird er über dem Staub sich erheben. Und ist meine Haut noch so zerschlagen und mein Fleisch dahingeschwunden, so werde ich Gott sehen. Ich selbst werde ihn sehen, meine Augen werden ihn schauen und kein Fremder. Danach sehnt sich mein Herz in meiner Brust."